Politik und Gedanken über das Leben
Aktualisiert am 11.6.2025
In meinem Alter (Jahrgang 1959) schaut man bereits auf den grössten Teil des Lebens zurück. Was noch kommt darf man als Geschenk annehmen, aber die richtig aktive Zeit ist bei mir vorbei. Neben anderem" finde ich kam dabei eines zu kurz, nämlich ein politisches Engagement. In jungen Jahren versuchte ich mich mit einer Parteimitgliedschaft, aber es hat mich nicht genug begeistert, um dran zu bleiben... Schade - aus heutiger Sicht!
Man könnte ja sagen, "o.k., dann ist das doch auch gut so". Mir aber scheint, dass die politische Abstinenz und Politikverdrossenheit der gesellschaftlichen Mehrheit nicht gut ist. Demokratie braucht Engagement der Bürger weit über die Teilnahme an Wahlen hinaus. Engagement bedeutet nämlich auch, dass man eigene Einblicke bekommt. Man wird unabhängiger in der Meinungsbildung und vermutlich auch pluraler und realistischer, was Machbarkeiten usw. anbelangt. Ohne Engagement der Bürger verkommt Demokratie zu einer zwar legitimierten, aber nicht repräsentativen und auf das Gesamtwohl ausgerichteten Institution. Das Gefühl, dass "die da oben" eh machen, was sie wollen ist weit verbreitet. Das tun sie natürlich, aber auch darum, weil wir uns nicht selber drum kümmern! Wenn Demokratie aber einfach bedeutet, dass Politiker und Parteien sich für eine Legislatur wählen lassen, um dann zu tun, was Ihnen richtig erscheint, dann ist auch das nicht förderlich. Zu diesem Thema z.B. folgender Artikel...
Dort, wo der staatliche Druck und die Ungerechtigkeit nicht mehr auszuhalten waren und es zu Unruhen und Revolutionen kam ist dieses Engagement der Gesellschaft spürbar und sichtbar. Dazu aber braucht es anhaltende Not und Wut - oder die Implosion des herrschenden Machtapparates. Ich erinnere mich an den "Mauerfall", oder denken wir an die französische Revolution, Strassenproteste im Iran, der Türkei oder auch Serbien und vielleicht auch bald schon in den USA?
Ich frage mich dann immer, warum es uns später (nach der "Revolution") auf einmal kein Engagement mehr wert ist, das zu bewahren, was vor uns im Sinne demokratischer Institutionalisierung geleistet worden ist!? Es scheint mir daher auch klar zu sein - Demokratie, Freiheit und Selbstbestimmung sind keine Selbstläufer.
Demokratie heisst nicht, dass einfach alles optimal läuft - sie ist eigentlich nur ein Angebot, sich zu engagieren. Die Politik wird letztlich von denen vorangetrieben, die sich engagieren oder über Geld und Beziehungen Einfluss nehmen.
So sehe ich meine Beiträge hier als Engagement für DEMOKRATIE und ich hoffe, dass sie in irgendeiner Form die politische Diskussion befruchten können! Ganz bewusst schreibe ich hier auf meiner persönlichen Homepage und nicht in social media. Du kannst mich aber gerne kontaktieren oder mir etwas schreiben. Zu den Kontaktdaten
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Worüber ich demnächst schreiben möchte....
Machtgier und Skrupellosigkeit:
Von Napoleon sprechen wir als dem berühmten französischen Heerführer und Herrscher. Seine Feldzüge aber sollen in Europa zu 3,5 Millionen Toten geführt haben. Heere Ziele oder einfach machtgierig und skrupellos? Für mich steht fest, Napoleons gab und gibt es zu allen Zeiten. Einmal unterwegs gibt es für sie eigentlich kaum noch ein "zurück", denn es würde den Tod bedeuten....
So scheint es mir auch bei Vladimir Putin zu sein. Nationalismus, Machtgier und Skrupellosigkeit prägen sein politisches Leben, in dem es nur noch das "Vorwärts" zu geben scheint... Mit schrecklichen Konsequenzen für die Ukrainer und allenfalls ganz Europa. Und wozu ist Donald Trump fähig?
Gewalt, Zerstörung und Risikobereitschaft - was soll das MANN?
Was uns ein Matriarchat bringen könnte.