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ADVANCE OMEGA X-ALPS

OMEGA X-alps

X-Alps 1

X-Alps 2 Stabi-2

X-Alps 2

Mit dem OMEGA X-Alps 2 bringt ADVANCE den Nachfolger für einen Klasse Flügel, wie ich ihn bisher wohl noch nicht erlebt hatte. Mit dem X-Alps 1 hatte ich ein absolutes Sicherheitsgefühl. Ich war 100% davon überzeugt, dass mich der Schirm nie im Stich lassen würde und das ganze war gepaart mit hoher Leistung in der Thermik und im Speed.

Nun bin ich auf den X-Alps 2 umgestiegen und bin gespannt, was ich dann nächste Saison berichten werde und was ich so zusammenfliege damit.... Zwei lässige Flüge habe ich bisher damit gemacht und vor allem der letzte in der Fanaser Herbstthermik konnte mich dabon überzeugen, dass ich auch vom X-Alps 2 ein hohe Gutmütigkeit erwarten darf. Ich bin gespannt!

 

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Herbst 2017

OMEGA X-alps

Vielleicht ist es ein Fehler, dass ich nun doch auf den X-Alps 2 umsteige.

In jedem Fall fällt einem der Weggang von einem solchen Flügel wohl in jedem Fall schwer, denn ich glaube so sehr überzeugt hat mich bisher noch keiner!

Nun aber ist es so - ich vertraue darauf, dass der X-Alps 2 ebenfalls ein Klasse Flügel ist und will herausfinden, ob ich mit ihm in der nächsten Saison bessere Resultate erzielen kann als mit seinem gloriosen Vorgänger.

Sommer 2017

Landung in Herisau

Nach einer Wanderung auf den Säntis wollte ich den Flugtag am Nachmittag noch geniessen... Vom Kronberg mit einem Abstecher nach Appenzell und dann knapp über Jakobsbad wieder gerettet. Weiter nach Herisau, Schwellbrunn und zurück nach Hause....


Diese Woche schon zum dritten Mal - Ausnahmebedingungen!

17.7.22.4

Nach dem diesjährigen X-Alps Rennen kommt auch der neue ADVANCE OMEGA X-ALPS 2 auf den Markt. Neben mehr Streckung und einer etwas besseren Leistung bringt er vor allem ein neues Pitch-Control System an den Traggurten, um das Fliegen an den hinteren Traggurt bei beschleunigtem Gleiten zu verbessern. Mit diesem Pitch-Control System wird durch das Ziehen der C-Gurte der ganze Flügel ohne Profilveränderung stärker angestellt. Obwohl der X-Alps, bzw. keiner seiner Piloten einen Spitzenplatz erfliegen konnte, traue ich dem neuen OMEGA voN ADVANCE ein hohes Leistungspotential verbunden mit einem sehr angenehmen Kappenverhalten und hoher Sicherheit zu. Dafür spricht, dass der OMEGA X-Alps 2 in allen Prüfpunkten minimal eine C-Note bekommt und nur wegen der Faltleinengeschichte ein D-Schirm ist.

Ich bin gespannt, wie mir der neue OMEGA gefällt! Im Video kann man Aron Durogatti mit seinem X-Alps beobachten...

Ganz nebenbei - alle meine diesjährigen Flüge in der schweizer XC-Wertung flog ich auf dem OMEGA X-Alps 1 und schon anfangs Juli hatte ich einen Punkte-Stand erreicht, der besser ist als alle Jahre zuvor....

Traggurt OXA2
Techdaten OXA 2

Frühjahr 2017

Nach drei lässigen aber schwierigen und daher auch nicht sehr ergiebigen Flügen über 100 - 120 km in Fanas komme ich am 17.5.2017 zu einem lässigen - und für mich - weiten Flug mit dem OMEGA und schliesse nach 7 Std. Flugzeit ein 168km Dreieck.

Flug4

BERICHT ZUM OBIGEN FLUG

FGA Ausflug nach Fanas

Schon in Landquart gab es am Bahnhof ein "Hallo", als der erweiterte Glarner Tross sich auf den Zug Richtung Scuol begab. War das ein schlechtes Zeichen für Fanas? Gabi schmunzelte zu mir rüber und dachte wohl schon an das grosse FAI, das sie an diesem Tag fliegen wollte... Aber auch in Fanas waren viele Piloten und die Bahn schaufelte sie raschmöglichst hinauf zum Startplatz. Ich treffe auf den Simon von der Flight.Connection.Arlberg, was mich sehr freut. Können wir vielleicht zusammen Fliegen? Das wär doch geil. Vor dem Start bin ich klar verhalten startfreudig. Die letzten Fanaser Ausflüge haben mich misstrauisch gemacht. Wir mussten bisher immer mit einem zähen Einstieg kämpfen. Doch schon der erste Pilot dreht an der Ostflanke rasch auf. Die auch für heute angekündigte Inversion gibt's nicht und schon starten die vielen Piloten auf dem riesen Startgelände ihre Schirme und hoffen auf einen tollen Streckenflugtag. Die Prognosen lassen recht gute Thermik erwarten und reden von einer Basis bei 4'000m. Allerdings bleibt die Druckentwicklung sozusagen das grosse Fragezeichen an diesem Tag. Wird es föhnig oder nicht?

Nach meinem takeoff piepste das Flymaster wie wild. Das ist durchgedreht dachte ich und wollte es abstellen. Ging nicht. Also landete ich an der Ostflanke wieder rein (dort wollte ich ja eh starten gehen :-) ) und versuchte es zu resetten. Ging nicht (weil ich nicht wusste wie) und so wurde es ganz unten im Rückenteil deponiert, damit ich nicht immer diese Gequiecke hören musste. Zum Glück handelte ich mir keinen grossen Rückstand ein. Am Stelser sah ich die ersten aufdrehen als ich ankam und nach einer viertel Stunde hatte ich auch diese Fanaser 'Schikane' überwunden. Es ging zügig weiter und an der Madrisa dann volle Höhe. Ich kam so gut vorwärts, dass ich (in Gedanken an das grosse Fanaser FAI) auch hier optimieren wollte und flog bis hinten in das Tal rein. Cool war's und saubere Bedingungen. Bei der Wende traf ich auf Simon und seinen Kollegen mit dem GTO. Danach war Simon bald mal ausser meiner Reichweite.

Schön - so macht es Spass dachte ich. Die Querung nach Davos wollte ich im Direktsprung über den Gotschna nehmen. Hätte fast geklappt, wenn da noch was klitzekleines gekommen wäre. Der Atos über mir hat es locker geschafft! So musste ich wieder aus dem Schneegelände ins Apere fliegen und kam recht tief. Dann der erlösende Schlauch, den man halt oftmals erkämpfen muss beim Einstieg. Der Sprung am Weissflujoch vorbei ging gut. Es war keine Leereaktion zu spüren, trotz dem leichten Süd-Ostwind. Dafür empfing mich dann das Schanfigg recht ungemütlich, als es um die erste Thermik ging und auch dort gings nur mit Kampf...

Danach lief es wieder prima und flott - tendenziell blieb ich nahe der Krete und mit guter Höhe gings übers Rheintal. Guter Einstieg am Calanda und dann auf der Süd-Westecke richtig aufdrehen. Es lief wirklich gut - ich staunte ein wenig, wieviel Zeit dennoch schon vergangen war. Flims - Laax - Brigels. Alles prima. Doch das Tempo verlangsamte sich ständig, auch bei leichter Beschleunigung flog ich auf der Höhe der Brigelser Hörnern letztich nur noch mit 20km/h vorwärts. Das kam mir einfach komisch vor und der Föhn kam mir wieder in den Sinn. Ausserdem bin ich nicht der Typ, der dann einfach Vollgas gibt. Das geht bei mir nicht. Ich war ja so disponiert, dass als Plan B ein flaches Dreieck auch Freude macht. So sagte ich mir, dass nach der Wende ein Speed von 60 resultieren müsste und das war dann anfangs auch so. Cool, so kommt man rasch voran. Die Schläuche standen nun in meine Richtung und man sieht der Höhenkurve schön an, dass ich die Thermik deutlich besser ausfliegen konnte und auf Höhen von bis 3'500 Metern und mit einem angenehmen Rückenwind zügig wieder bis an den Calanda kam. Auch der war lieb zu mir und spendete nochmal eine solide Ausgangshöhe, um mit einer absolut imposanten Höhe über Tal Richtung Fanas zu gleiten.

Da auch an diesem Tag praktisch keine Cumuli die Thermik signalisierten war ein challange dieses Flugtages sicher die optimale Routenwahl. Wenn ich mit anderen (z.B. Alexander) zusammen am Gleiten war wählte ich absichtlich leicht versetztes Fliegen. So kann man das zufällige Auffinden einer Thermik optimieren und wenn es dort plötzlich steigt sofort reagieren. Andernfalls hat der andere Pilot dieselbe Chance... Alles in allem konnte ich heute recht gut Thermik finden (ist nicht immer gleich) und vor allem auch hoch fliegen. Aber wie so oft - auch die Tiefflieger kamen vorwärts :-)

Der Flug hat mir Spass gemacht und endlich hab ich mal Bedingungen erwischt, die einen schönen grossen Flug zuliessen. Dass das FAI geflogen wurde betrübt mich nicht. Starke Leistung der Piloten und ein rechtes Stück Arbeit denke ich. Wichtig ist aber auch, dass man zu seinen Entscheiden steht und zufrieden sein kann. Das bin ich!

PS: Mein OMEGA X-Alps war wieder mal ein super Begleiter. Er hat mich sicher durch die Luft getragen! Ein toller Schirm.

Einen weiteren Flug mit dem OMEGA auf dieser Strecke unter https://www.xcontest.org/switzerland/de/fluge/details:melchior/28.5.2017/08:00

 

Flugsaison 2016

Flüge per 19.8.
video

VIDEOS OMEGA X-ALPS

Meine grundsätzlichen Gedanken zum OMEGA X-ALPS

aktualisiert am 29.10.17

Mein Saisonrückblick betreffend dem OMEGA X-Alps

Den OMEGA X-Alps fliege ich seit Juni 2016. Die 5 weitesten Flüge 2016 ergeben nach Wertungskilometern (schweizer Reglement) insgesamt 700 Kilometer....   Ich kann tatsächlich behaupten, dass der X-Alps bei mir regelrecht eingeschlagen hat. Sicher auch ein Ergebnis, das mit dem Wetter zusammenhängt, denn Juni, Juli und August 2016 waren keine schlechten Monate zum Fliegen - trotz allem Regen. Ich habe kilometermässig meine Bestmarke von 198km dieses Jahr nicht erreicht. Was aber auffällt ist, dass ich mit diesem Flügel so schnell war, wie noch nie.

Mit meinem OMEGA 7 flog ich Fiesch - Chur 2009 zweimal in 5:23 Std.

Mit dem CARRERA flog ich 2015 Fiesch - Chur in 6:25 Std.

Mit dem OMEGA X-Alps flog ich dieses Jahr:

                                      10.7.2016      Fiesch - Chur (und weiter) in 4:10 Std.

                                        1.7.2016      Riederalp - Chur (und weiter) in 4:30 Std.

                                      10.6.2016      Riederalp - Chur (und weiter) in 4:50 Std.

Ich denke, das zeigt auf, welche Leistungssteigerung hier passiert ist. Mit diesem Flügel fliege ich schnell wie noch nie und das bedeutet letztlich auch - weiter, denn eingesparte Zeit ergibt in der Folge zusätzliche Kilometer.

Nun ist die Leistung aber nur ein Teil. Die Sicherheit und das Handling sind ebenso wichtige Faktoren. Dazu kann ich abschliessend nochmal folgendes sagen:

Die Sicherheit stufe ich als sehr hoch ein und deutlich höher, als eine EN-D Bewertung erwarten lässt. Der Flügel ist selbst in unruhiger Luft enorm stabil und ermöglicht dem Piloten damit sehr viel Aufmerksamkeit auf die Flugtaktik und Streckenwahl zu legen, statt sich mit dem Flügel zu beschäftigen. Man muss sich wohl erst daran gewöhnen - je nachdem von welchem Flügel man kommt - dass man sich um den OMEGA X-Alps nicht so zu kümmern braucht, wie man das vielleicht gewohnt war von anderen Flügeln.

Das Handling des OMEGA X-Alps ist neutral. Er macht was er soll und das mit viel Ruhe in der Kappe. Kaum Nickbewegungen, kein Hängenbleiben und auch kaum mal ein Vorschiessen. Sehr strapazierfähig auf der Bremse und tolle Beschleunigung. Ich meine, dass er in der thermischen Annahme sehr stark ist - egal ob schwach oder stark. Ist sie stark kommt wieder seine Gutmütigkeit ins Spiel - es ist ein Genuss, wenn’s hämmert! Grundspeed mit meinen rund 85 kg Gesamtgewicht = 40 km/h.         19.8.2016

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