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GIN BOOMERANG S

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Stand 19.3.17

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Die Frage, welcher Gleitschirm für einen Piloten der richtige sei, ist wohl eine, die alle Piloten immer wieder beschäftigt. Gerne würde man mehr Leistung zur Verfügung haben, das tolle Fluggefühl geniessen, das ein höherklassiger Schirm vielleicht bietet. Aber dagegen stehen klar die Sicherheitsbedenken, das Wohlfühlgefühl und die Frage “Fliege ich damit wirklich besser?”

Ich habe fast 20 Jahre lang Hochleister geflogen, bin dann für 4 Jahre auf einen EN-B Schirm gewechselt und jetzt fliege ich wieder einen D-Schirm und einen Wettkampfschirm - den GIN Boomerang 10. Was ist denn da passiert?

Nun, ich denke, dass man die Frage in unterschiedlichen Lebensphasen auch unterschiedlich beantworten kann. Früher war ich vor allem Vater und hatte ein Familie zu versorgen. Ziemlich klar, dass man da eigentlich mit einem guten Fluggefühl fliegen will. Viele verzichten gar ganz aufs Fliegen, aber das wollte und konnte ich nicht. Jetzt bin ich in einer Lebensphase - kurz vor der Pensionierung - wo die Kinder flügge sind und ich eigentlich nur auf mich selber schaun muss. Zudem sage ich mir ganz nüchtern, dass ich nicht mehr gar so viel zu verlieren habe mit 58, wie wenn ich noch 30 wäre. Ausschlag gibt also, was ich gerne möchte.. Undich verspürte eindeutig den Wunsch, einmal dieses “Ferrarigefühl” erleben zu können, das ich von einem solchen Gleitschirm erwartet habe. Meine Idee war, den Boomerang klar als Zweitschirm zu kaufen und defensiv zu fliegen. Das ist mir soweit bis jetzt gelungen und ich arbeite mich immer noch mit dem Schirm vorwärts... Ich gehe nicht davon aus, dass ich ihn je so gut beherrschen werde, dass ich auf einen einfacheren Flügel verzichten könnte. Aber ich möchte mich weiter an schwierigere Flugbedingungen herantasten und mein aktueller Wunsch ist, mit dem Boom einmal einen 100 km Flug machen zu können. Um die 60 km ist bis jetzt mein weitester....

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Frühjahr 2017

Endlich fliege ich meinen ersten hunderter mit dem Boomerang.                  Startplatz Weissenstein

Startplatz

Vor dem Startplatz brodelt die Wolkensuppe....

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Startplatzfoto mit Renato -Wir fliegen zusammen gute 2 Std. Lässig!

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Renato und ich fahren zum Weissenstein. Unterwegs treffe ich noch Yanik. Auf dem Weissenstein eine Brise aus Süd - aha. Und die Wolken noch tief unter dem Startplatz.

Es hat einige Piloten, die sich denselben Startplatz ausgesucht haben. Obwohl die Basis noch nicht wirklich über dem Startplatz ist, ziehen Renato und ich los, denn Fliegen tut es...Zuerst Richtung Ost - wir kommen tiefer und doch muss man sich wohl kaum Sorgen machen deswegen: Andere Schirme zeigen, dass es fliegt und die Basis sieht auch gut aus - dort wo es Wolken hat. So machen Renato und ich einen schönen Abstecher - fast bis nach Balsthal und kehren dann um. Es geht weiter wie gehabt - vorbei am Weissenstein - da erwischt mich der erste recht wüste Seitenklapper. Tja, Jura ist auch nicht ohne und kann recht bockig sein. Also den Schirm etwas besser unter Kontrolle halten und weiter geht's.

Kurz vor dem Sprung zum Mont-Soleil die Gretchenfrage - vorne oder hinten? Da man hinten bei der Basis fast zwangsläufig ein Problem mit La Chaux-de-Fonds bekommt entscheide ich mich für die vordere Krete - von hier an alles 'blau'. Kurz vor dem Beginn des Chasseral kommt eine Hochebene - die hat mir schon oft ein Bein gestellt und so gebe ich mir alle Mühe, vorher genug Höhe zu machen. Nicht einfach. Renato und der Ozon Pilot mit dem orangen Sitzli machen sich auf zur zweiten Krete, die aber für sie nicht mehr erreichbar war. Ich mache geduldig Höhe und schaffe es knapp über die Ebene und schleiche dem Chass entlang, wo es immer wieder etwas rauf geht. Der Chasseral zeigt sich nicht von seiner schönen Seite. Ein Vollzerleger - hoch vor dem Startplatz. Ich drehe kurz nach dem Chass wieder um und stehe im Gegenwind. Von hier an geht's fast nur noch mit Tempo unter 30 weiter - hackig und windig, aber immer wieder piepst das Vario und ich fliege und fliege. Spannend finde ich, dass man von dem teilweise recht starken Gegenwind (Bise) an den Blättern der Bäume gar nichts gesehen hat. Für die knapp 40 km vom Wendepunkt zurück nach Solothurn benötige ich ganze 2,5 Stunden und damit die Hälfte der Flugzeit! Wo ich den Weissenstein sehe glaube ich noch nicht daran, ihn zu erreichen und hoffe nur, das Dreieck geschlossen zu haben. Aber es trägt immer besser und so kann ich letztlich bis zum Startplatz zurück und schliesse mit meinem Boom zum ersten mal eine 100km Aufgabe - Yeah!!! Wenn ich da nicht glücklich bin :-)

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Nach einem ersten Frühlingsflug in Fanas mit Kollaps über der Madrisa war mein Enthusiasmus erst mal etwas gebrochen. Ich flog danach schnurstracks nach Davos und landete dort.

Am 11.3. dann nahm ich den Boomerang wieder mit auf einen Flug ab der Ebenalp und er machte mit mir einen super schönen Flug - witziger Weise wieder mit einem Frontkollaps am Stockberg, aber der machte mir schon klar weniger Kopfweh, denn beide male war der Flügel soweit gut beherrschbar und innert Kürze wieder voll da.


Bei diesem schönen Austritt im Alpstein konnte ich stark von seinem tollen Gleitwinkel profitieren! Genial.

Tolle Herbstflüge mit dem Boomerang in Fanas und am Säntis (2016)

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Drehen am Sassauna
Strecke

August 2016 - Ein wunderschöner Abendflug und ein faszinierendes Video

Einen ganz besonderen Flug mit dem BOOMERANG 10 machte ich BOOMERANG 10 machte ich am 7.8.2016 ab der Ebenalp - mit für mich bezauberndem Ergebnis - nämlich einem sehr schönen Video über die Abendflüge im ‘Rocky ALPSTEIN’. :-)    Mal schaun, was für Flüge es noch geben wird - vielleicht dannauch im Herbst, wenn es wieder schwache Thermik hat....

Juni 2016 - Mein Boomerang ist da !!!  und erste Flüge

Nun, am 31.5.2016 konnte ich dann meinen Boomerang10 abholen und ich bin völlig fasziniert und staune über dieses Kunstwerk. Eine enorme Arbeit und Handfertigkeit ist wohl in diesem Fluggerät verborgen - nur die besten Fachkräfte können solche Schirme überhaupt fertigen...

Schon am 1.6. ging es dann zum Jungfernflug und der hat mir schon mal richtig Spass gemacht! Nun bin ich gespannt auf das was kommt - ich werde defensiv ran gehen. Neben dem Boomerang fliege ich in starken Verhältnissen weiterhin meinen CARRERA und demnächst dann den OMEGA X-Alps (geschrieben im Juni 2016)

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Erstflug am Rorschacher Berg. Ich kann etwas Höhe machen und fliege ins Neudorf (St.Gallen). Von dort geht es per Autostop zurück nach Eggersriet...

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Links:  So lagert man den Boomerang am besten. Flach und ungefaltet. Ich habe ihm sein Schlafplätzchen auf meinem Kellergestell gerichtet - da kann er über all den kleinen RcParas ruhen :-)

Rechts:  unwillkürlich kommt mir mein Modellgleitschirm RACE 2 in den Sinn, wenn ich den Boomerang anschaue. Beide in demselben grün und beide mit einer irren Streckung. Hoch gestreckte Schirme sind einfach etwas faszinierendes.....

Mittlerweile habe ich mit dem Boomerang10 gut 13 Flugstunden mit 240 Wertungskilometern (X-Contest) gemacht. Das ist sicher noch nicht viel, aber es lässt doch erste Erkenntnisse empfinden und eine vorläufige Aussage begründen... Ich denke, bis jetzt ist das ‘Experiment’ BOOMERANG 10 geglückt. Ich konnte den Schirm einerseits gezielt in Bedingungen fliegen, die für mich gepasst haben und den Schwierigkeitsgrad recht gut in kleinen Schritten steigern. Angefangen mit ganz ‘einfachen’ Bedingungen wie dem Rorschacherberg giengs dann ins Jura. Dort sind die Bedingungen so, dass man nicht ständig an oder über einem furchteinflössenden Gelände fliegt. Man ist meist über dem Gelände und wenn man tief ist, dann meist über Wald. Fliegt man dort mit Basishöhen über 2’000 Meter, so finde ich das Jura sehr angenehm und ungefährlich. Mein erster Juraflug mit dem BOOMERANG 10 erfolgte am 6.6.2016 und war wegen der tiefen Flughöhe und der etwas härteren Thermik dann doch überraschend anspruchsvoll und hat meine volle Aufmerksamkeit erfordert. Dennoch - dass ich nach diesem 2-stündigen Flug letztlich zufrieden war, zeigt, dass mir der Flügel mir nicht nur was abverlangt hat, sondern mir auch was zurückgeben konnte. Eine Befriedigung, dass ich den ‘Tanz mit dem Wolf’ gemeistert hatte - so könnte man das wohl nennen.

Der erste geniale Flug mit dem BOOMERANG 10 kam dann am 24. Juni 2016. Ich startete von der Ebenalp und flog dann über Kronberg, Petersalp, Hochalp, Hemberg bis Wattwil - dort ein Stück Richtung Wil und bog dann wieder ab Richtung Herisau. Leider war der Flug aber schon in Degersheim zu Ende - rund 10km vor meinem Wohnort. In diesem Flug erlebte ich ab Hemberg so ein ‘Flachlandgefühl’ und genoss die enorme Leistung des Flügels bei ganz schwachen Bedingungen - und das bei völligen safen Flugbedingungen!

Der nächste Flug mit dem BOOMERANG 10 erfolgte am 16.7.2016 ab dem Kronberg. Nicht ganz einfache Verhältnisse und anfangs war ich sehr angespannt, denn ich musste bei mässiger Bise die zerrissene Thermik bei der Scheidegg ausfliegen und flog das erste mal mit dem BOOMERANG in thermischem Steigen von 4 m./Sek.

Nachdem ich die erste Höhe aber erfolgreich erkämpft hatte war der Flug nur noch Genuss. Auf leichtem Umweg zum St.Anton, dann vorbei am Haus meines Freundes Henrik in Teufen über Herisau nach Schwellbrunn und von dort nochmal zurück über den Startplatz am Kronberg und schliesslich nach Hause.... 62km wertete dieser Flug und das ist bis jetzt auch mein weitester Flug mit diesem Flügel.

Karte 24.6.16

März 2016 - Erste Testflüge mit einem Boomerang 10

Den ersten Testflug mit dem Boomerang10 machte ich in der Winterthermik.  Irgendwie kam nicht nur das geile Fluggefühl rüber, das er mit seiner Leistung vermittelt. Nein, es kam auch rüber dass dieser Flügel ganz grundsätzlich sehr gut zu starten und zu steuern ist (was sich bis heute weiter bestätigt hat 17.8.16). Die Kappenbewegungen waren bei diesem Flug sehr verhalten. Man meint fast, er sei braver als ein normaler Gleitschirm.

aktualisiert am 14.3.2017

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