CROSSFIRE von aerotec - was einmal super war wird nie "schlecht"
Bericht vom Februar 2026
Hier beschreibe ich meinen Crossfire - ein Modell, das ich als gebrauchtes aber super intaktes Modell kaufen konnte. Im Zusammenhang mit der Uebernahme dieses Modelles steht auch der Wechsel auf die ATOM Fernsteuerung :-)
Ich finde, der Crossfire ist ein sehr gutes Stück in meiner Modellflugzeugsammlung und bin froh, dass ich ihn bekommen habe!

Andreas Böhlen aus der Schweiz wurde mit einem Crossfire F3b-Weltmeister 2005. Also muss das Modell einmal super gewesen sein und dann taugt es auch noch im Jahre 2024!
Der Crossfire von aerotec steht bei mir im Hangar in der Nachfolge diverser Voll GFK Leistungssegler, wie der Ellipse oder dem Stork. Es ist auch der einzige "nicht elektrifizierte" Leistungssegler in meinem Hangar. Mittlerweile ist das so normal, dass man ein Modell mal kurz noch mit einem Elektroantrieb ausrüstet - einfach, weil das komfortabel ist und auch ein klarer Sicherheitsaspekt. Aber es macht auch Spass, ohne Motor rauszugehn und darauf zu vertrauen, dass man das Modell im Aufwind halten und auch ohne Antrieb sicher landen kann!
Mittlerweile gibt es den Crossfire in der 3. Version - topmodern. Wenn man die beiden aber so nebeneinander liegen sieht, ist der Unterschied auf den ersten Blick gar nicht so gross. Am auffallendsten scheint mir die Entwicklung der Flächengeometrie von 20 Jahren.

Technische Daten und 3-Seiten Ansicht

Meine Meinung zum Modell
In diesem Abschnitt beschreibe ich einfach, was meine subjektive Wahrnehmung zu diesem Modell ist und was es mir bedeutet...
Was gefällt mir am CROSSFIRE?
Der CROSSFIRE ist in seiner Auslegung ein (altes) F3B Modell. Schnell, gutes Gleiten, wendig und in der Zeitaufgabe genügend leistungsstark, um 5 Minuten oben bleiben zu können - das waren damals die Anforderungen. Den Zeitflug überstand man aber vor allem auch durch sehr gute Ausgangshöhen beim Hochstart. So gesehen - kein Hangschleicher und auch kein Modell für wenig Thermik. Da gibt es Besseres.
Eins aber ist klar, sobald man ihn laufen lassen kann und der Aufwind gCROSSFIREut ist, wird der zu einem lässigen, wendigen Spassgerät.
Wo sehe ich Schwachstellen bzw. Herausforderungen beim Crossfire?
Der CROSSFIRE ist aktuell so ziemlich mein einziges Modell ohne Elektroantrieb. Ein Absaufer ist daher mit diesem Modell etwas ganz anderes, als wenn Du noch power auf dem Akku hast und das Modell mühelos aus seiner misslichen Situation herausholen kannst. Die Herausforderung ist daher etwas besonderes und darum schätze ich das Modell. Zudem ist das Modell sehr solid und übersteht harte Landungen klaglos!
Auch wenn der Cross Fire eigentlich ein leistungsstarkes und für meine Begriffe sehr schnelles Modell ist, tue ich mich mit der Feinabstimmung recht schwer. Ich komme schnell mal an den Punkt, wo ich denke, dass da irgendwas nicht stimmt - vor allem, wenn es darum geht, mit ihm schwache Bedingungen auszufliegen. Da kann man ihn einfach nicht die "Zügel freigeben" und irgendwie wird er dann richtig schwierig... Mit Schwerpunkt und Einstellwinkel bin ich daher immer noch am herumexperimenieren.
Mehr zum CROSSFIRE
Mein CROSSFIRE
ist in demselben Design, wie derjenige von A.Böhlen anno 2005!
Ich fliege ihn immer ca. 80% aufballastiert. Da könnte man fast als Alternative einen Elektromotor einbauen :-) Nein, aber es ist schon so, dass so ein Modell einfach nur läuft, wenn es ein gewisses Gewicht und damit eine etwas höhere Flächenbelastung hat. Ohne Gewicht mag er "leichter" sein im Flugverhalten, aber da fehlt irgendwie Tempo, Reaktion und Durchzug.
Was mal noch ansteht ist der Wechsel von den 4 Zellen Nimh-Zellen auf einen Li-Ion Akku. Allerdings sind alte Servos verbaut und ich kann mit der Bordspannung wohl nicht auf die 7.2 Volt gehn. Aber das muss auch nicht sein.
CROSSFIRE im Land der Enziane
Bei einem Ausflug im Prättigau... Unterhalb der Startstelle hatte es weiträumige Wiesen, so dass ich immer eine Weile nach Thermik bzw. Aufwind suchen konnte. Ich musste ihn sicher 8 mal wieder holen gehen - ModellflugSport :-)
