Der säkuläre Staat ist Ausdruck der Religionsfreiheit
letzte Anpassung:23.02.2026

Meine zentrale These:
Ich bin absolut für Religionsfreiheit ohne wenn und aber. D.h. Jeder und Jede soll "Glauben" dürfen. Im Umkehrschluss allerdings gilt das Recht auf Religionsfreiheit ebenso. Religion und Religiosität sind also freiwillig und Religionsfreiheit schützt somit nicht nur Gläubige sondern ganz klar auch Ungläubige!
Das bedeutet also einfach gesagt - jeder für sich oder auch jede Gemeinschaft für sich muss Religion ausüben können und dürfen. Aber genauso muss von "Gläubigen" jedwelcher Religion 100% akzeptiert werden, wenn andere nicht religiös oder einer anderen Religion zugehörig sind. Mission im öffentlichen Raum kann diese Grenze meiner Meinung nach überschreiten. Missionarische Aktivitäten im grossen Stil betrachte ich daher als obsessives und übergriffiges religiöses Verhalten, das eben genau die Religionsfreiheit, die wir in der Verfassung verankert haben klar missachtet.
So z.B. die unübersehbare Kampagne der "Agentur C". Wenn es nicht so viel kosten würde würde ich gerne solche Plakate aufhängen lassen, wie Du es hier links oben siehst!
Religiöse Glaubenssätze in Gesetzen, der Verfassung oder auch in Nationalhymnen gehören aus meiner Sicht abgeschafft, denn sie verletzen letztlich das Recht auf Religionslosigkeit, sowie die Rechte Andersgläubiger.

Was ich generell zu Religion denke findest Du in einem separaten Artikel...