Der säkuläre Staat ist Ausdruck der Religionsfreiheit
letzte Anpassung: 22.11.2025
Dieser Artikel ist mir sehr wichtig. Ich habe ihn lange vor mir hergeschoben, denn das Thema ist wirklich nicht ganz einfach. Es geht letztlich um meine Einstellung zu Religion - ein Thema mit dem ich in jungen Jahren intensive Erfahrungen gemacht habe, bis ich mich entschied, "ohne einen Gott" zu leben.
Meine zentrale These:
Ich bin absolut für Religionsfreiheit ohne wenn und aber. D.h. Jeder und Jede soll "Glauben" dürfen. Im Umkehrschluss allerdings gilt das Recht auf Religionsfreiheit ebenso. Religion und Religiosität sind also freiwillig und Religionsfreiheit schützt somit nicht nur Gläubige sondern ganz klar auch Ungläubige!
Das bedeutet also einfach gesagt - jeder für sich oder auch jede Gemeinschaft für sich muss Religion ausüben können und dürfen, aber genauso muss von "Gläubigen" 100% akzeptiert werden, wenn andere nicht religiös sind. Mission im öffentlichen Raum kann diese Grenze bereits überschreiten und religiöse Glaubenssätze in Gesetzen, der Verfassung oder auch in Nationalhymnen gehören aus meiner Sicht abgeschafft, denn sie verletzen letztlich das Recht auf Religionslosigkeit, sowie die Rechte Andersgläubiger.

Was ich generell zu Religion denke findest Du in einem separaten Artikel...